Trauer. Ein Tabuthema unserer Gesellschaft

Trauer. Ein Tabuthema unserer Gesellschaft

Trauer. Ein Gefühl, das zum Leben dazugehört. Schließlich wird es jeden von uns früher oder später einmal betreffen. Gleichzeitig ist Trauer aber auch eines jener Themen, die in unserer Gesellschaft gerne tabuisiert werden. 

 

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Doch was genau versteht man eigentlich unter Trauer? Aus "pychologischer Sicht ist Trauer ein emotionaler Zustand, der sich in einem Mangel an Lebensfreude oder seelischen Rückzugs äußert." So jedenfalls definiert es Wikipedia. Dieser Zustand kann vielfältige Ursachen wie Tod, Trennung, eine Kündigung oder einfach das Ende eines bestimmten Lebensabschnitts haben. Dies alles sind Sachen, die praktisch jeden Menschen irgendwann einmal in seinem Leben treffen können. Aber warum wird dieses Thema dann immer noch so tabuisiert in unserer Gesellschaft? 

Wenn eine Person trauert, und hier sei es einmal egal, welchen Grund auch immer ihre Trauer hat, wird meist einfach gesagt, man solle wieder nach vorne schauen. Dies ist jedoch meist leichter gesagt  als getan. So jedenfalls habe ich es selbst schon erlebt nach Todesfällen in meiner Familie. In solchen Situationen merkt man erst, wie diese Reaktionen der Außenwelt auf einen selber wirken. Im Zuge meines Studiums der Vergleichenden Religionswissenschaft spielte auch innerhalb verschiedener Religionen das Thema Trauer eine Rolle. Hier wurde deutlich, wie in den verschiedenen Kulturen damit umgegangen wird. Am wenigsten offen entpuppte sich hier die christlich- jüdische Tradition, in der wir leben, obwohl unsere Gesellschaft eigentlich als aufgeklärt gilt. In anderen Kulturen wird hingegen sehr viel offener mit dem Thema Trauer umgegangen, gerade, wenn es in Bezug mit dem Tod einhergeht. Möglicherweise liegt auch der Grund genau darin. In Kulturen, in denen der Glaube an die Wiedergeburt eine Rolle spielt, ist der Tod ja eigentlich mehr oder weniger nur der Anfang von etwas Neuem, ein Neubeginn sozusagen. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Trauer dadurch anders verarbeitet wird und so auch offener damit umgegangen wird. Zwar endet mit dem Tod oder auch mit einer Trennung oder Kündigung ein Lebensabschnitt etwas, und es ist normal und auch gut, zu trauern, gerade für die betreffende Person. Gut tun würde es aber den Menschen hier auf jeden Fall, wenn man ihnen auch im öffentlichen Raum, besonders im näheren Umfeld auch die Möglichkeit zum offeneren Trauern gibt. Meiner Meinung nach wäre es hier gut, einfach nur dazu sein und vielleicht auch, sollte die Person, die trauert, dies wollen, ihr einfach mal zuzuhören und nicht gleich etwas dazuzusagen. Ferner wäre es gut, jeden auf seine Weise trauern zu lassen - und ihm auch die Zeit zuzugestehen, die er vielleicht benötigt. Bei dem einen ist das vielleicht weniger, bei dem anderen mehr. 

Wenn eine Person trauert, und hier sei es einmal egal, welchen Grund auch immer ihre Trauer hat, wird meist einfach gesagt, man solle wieder nach vorne schauen. Dies ist jedoch meist leichter gesagt  als getan. So jedenfalls habe ich es selbst schon erlebt nach Todesfällen in meiner Familie. In solchen Situationen merkt man erst, wie diese Reaktionen der Außenwelt auf einen selber wirken. Im Zuge meines Studiums der Vergleichenden Religionswissenschaft spielte auch innerhalb verschiedener Religionen das Thema Trauer eine Rolle. Hier wurde deutlich, wie in den verschiedenen Kulturen damit umgegangen wird. Am wenigsten offen entpuppte sich hier die christlich- jüdische Tradition, in der wir leben, obwohl unsere Gesellschaft eigentlich als aufgeklärt gilt. In anderen Kulturen wird hingegen sehr viel offener mit dem Thema Trauer umgegangen, gerade, wenn es in Bezug mit dem Tod einhergeht. Möglicherweise liegt auch der Grund genau darin. In Kulturen, in denen der Glaube an die Wiedergeburt eine Rolle spielt, ist der Tod ja eigentlich mehr oder weniger nur der Anfang von etwas Neuem, ein Neubeginn sozusagen. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Trauer dadurch anders verarbeitet wird und so auch offener damit umgegangen wird. Zwar endet mit dem Tod oder auch mit einer Trennung oder Kündigung ein Lebensabschnitt etwas, und es ist normal und auch gut, zu trauern, gerade für die betreffende Person. Gut tun würde es aber den Menschen hier auf jeden Fall, wenn man ihnen auch im öffentlichen Raum, besonders im näheren Umfeld auch die Möglichkeit zum offeneren Trauern gibt. Meiner Meinung nach wäre es hier gut, einfach nur dazu sein und vielleicht auch, sollte die Person, die trauert, dies wollen, ihr einfach mal zuzuhören und nicht gleich etwas dazuzusagen. Ferner wäre es gut, jeden auf seine Weise trauern zu lassen - und ihm auch die Zeit zuzugestehen, die er vielleicht benötigt. Bei dem einen ist das vielleicht weniger, bei dem anderen mehr. 

*Anmerk.: Dieser Beitrag erschien urspgl. im Rahmen einer Blogparade auf meinem alten Blog Styleunicorn, einem Lifestyleblog.

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