wer hat an der uhr gedreht

wer hat an der uhr gedreht

Wer hat an der Uhr gedreht?

Mittlerweile geistern die ersten Jahresrückblicke durchs Fernsehen, auch Weihnachtsmusik läuft überall rauf und runter und in den Kaufhäusern herrscht rege Betriebsamkeit, schon ein richtiges Gedränge. Man sollte meinen, die Leute sind alle verrückt geworden. Doch halt, es ist ja bald Weihnachten.

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Und oh Schreck, die Weihnachtszeit hat nicht gerade erst angefangen, sondern wir stecken schon mitten drin. Es geht so langsam aber sicher dem Ende entgegen. Das dann bald der Jahreswechsel ansteht, kann ich gerade nicht wirklich verkraften. Aber so ist es.

Noch während des Studiums freute ich mich regelrecht auf Weihnachten und die freien Tage. Vom Hörsaal auf den Weihnachtsmarkt, Weihnachtsfilm- Sessions mit Freunden, mit der Freundin in die Stadt fahren, um für die Lieben Geschenke auszusuchen. Und am Ende das Highlight: die Rückkehr in die Heimat für ein paar Tage Abstand vom Unialltag. Da war es egal, ob man auf dem Boden sitzen musste, weil der Zug total überfüllt war, oder mal wieder Verspätung hatte. Denn man wusste, am Ende hat man ein paar Tage Ruhe. Da kamen dann das Weihnachtsmenü, der Baum und gemütliches Beisammensein. Es gab keine Pflichten, außer mal im Haushalt mitzuhelfen, kein Lernen, keine Semesterarbeiten, die geschrieben werden mussten. Einfach nur Ruhe.

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Weihnachtszeit 2.0

 

Wenn ich heute auf den Weihnachtsmarkt will, um mit Freunden einen Glühwein zu trinken, muss ich mir dafür in meinem Planer die Zeit freihalten. Vorbei die Zeiten, als man direkt von der Uni auf den Weihnachtsmarkt ging, die schwere Tasche noch auf der Schulter. Zum Glück besteht unser Weihnachten nur aus Ruhe, ohne Geschenke, die gibt’s erst am 31.12. um Mitternacht, zu Silvester. Da kann man schnell noch ein Geschenk kaufen gehen. Ohne das Gedränge aus der Weihnachtszeit. Heute haben sich die Prioritäten verschoben: während wir, meine Eltern und ich, früher große Reisen ins Ausland unternommen haben, ist meine Wohlfühloase heute zu Hause und aus der Komfortzone bringt mich in der Zeit auch niemand. Wir tun einfach nur das, worauf wir Lust haben.

Stille statt Stillstand

Irgendwie stecke ich dieses Jahr viel zu sehr im Arbeitseifer fest. Ich habe keine Lust, mich von dem ganzen Weihnachtshype anstecken zu lassen. Zwar geht das Jahr 2018 auch bei mir so langsam seinem Abschluss entgegen, neue Projekte gibt es in diesem Jahr keine mehr, alles ist fix vorbereitet. Aber das neue Jahr wird schon mit Elan vorangetrieben. Einige Termine sind schon fix, andere noch nicht, sind aber schon ins Auge gefasst. Und auch, wenn sicher noch mal das Ein oder Andere umgeschmissen wird: ich konzentriere mich lieber jetzt schon auf 2019, als das alte Jahr zu bedauern. Dennoch freue auch ich mich auf eine ruhige Zeit während der Feiertage. Ich glaube, ich bin einfach nicht der Typ für Stillstand.

Wie sieht das bei Euch aus? Plant Ihr auch schon das neue Jahr oder geht Ihr jetzt bald in den Weihnachtsurlaub?

 

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Weihnachtstraditionen

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(Adventskränzchen): Glitzern und Funkeln

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